salapüttium — Walde–Hofmann
salapüttium (-t- Sen., vgl. inschr. Salaputi), -3 n. (Catull 53,5): Bed. und Herkunft unsicher. Kaum nach Keller Volkset. 69 umgestaltet aus salapitia, salpicta „schallende Ohrfeige, Trompete*; Thielmann ALL. 4, 601f. (Coldberger Cl. 20, 110) übersetzt daher ,lrompeterchen*, scherzhaftes Schimpfwort für einen stimmbegabten Redner; anders Friedrich Komm. 240 und Riese z. St. Gewiß nicht als „geiles Schwünzchen* aus … — [Walde–Hofmann, s.v. salapüttium, p. 1373]